18. Dezember 2008

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DK3
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18. Dezember 2008

Beitrag von DK3 » 15. Januar 2013, 21:19

18. Dezember 2008 - Ein fantastisches Spiel

Warum eigentlich nicht öfter? Warum nicht vor einer breiteren Öffentlichkeit? Diese Fragen stellt sich zwangsläufig jeder Besucher, der am Donnerstagabend im Forum den „Zirkus Fassunglos“ gesehen - und bewundert hat. Denn wieder einmal ist es dem „Zirkusdirektor“ der Anne-Frank-Gesamtschule, Jürgen Kerstin, gelungen, mit seinen jungen Artisten ein tolles, abwechslungsreiches Programm auf die Bretter zu bringen. Begeisterung auch im rappelvollen Saal bei den kleinen und größeren Klassenkameraden der Zirkus-AG-Freunde. Mit gellenden Pfiffen, Klatschen und Trampeln machten sie den Jongleuren, Clowns und Trapez-Turnerinnen auch dann Mut, wenn mal etwas nicht ganz wie geplant ablief. Doch das war selten. Ob Lilli hoch oben am Trapez, Jens und Aron, die lustigen Tramps, oder Dennis der „teuflische“ Diabolo-Spieler – schon mit ihrer Einleitung eröffneten sie dem begeisterten Publikum, was sie während zahlloser Übungsstunden an Disziplin, sicherem Auftreten und geradezu kesser Persiflage gelernt haben. Mit heißen Rhythmen unterstrich das Zirkusorchester – oder besser die Schülerband der Gesamtschule – in den Pausen, dass auch sie am Mikro und an den Instrumenten, zirzensische Sterne sammeln könnte. Atemberaubend die Hochradfahrer Nina, Maike, Patrick, Aron und Till, die zu dem Welthit „Rudolf, the red nose reindeer“ in engsten Spiralen über das Parkett sausten. An Spannung höchstens noch übertroffen von Lilli, Fredi und Jana, die zur Titanic-Musik hoch in den Trapezseilen beeindruckende Turnübungen demonstrierten. Die Szenen des Programms wechselten so häufig und schnell, dass dem Publikum schier die Luft weg blieb. Apropos: Luftnot. Zirkusdirektor Jürgen Kerstin war zwar durch eine starke Erkältung gehandicapt, aber unermüdlich selbstlos eingreifend, sorgte er bravourös dafür, dass der Auftritt seiner kleinen und größeren Artisten wunderbar reibungslos über die Bühne ging und der „Zirkus Fassungslos“ ein fantastisches Spiel bot.

Freitag 19. Dezember 2008 | Quelle: Westfälische Nachrichten
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- Management ist, wenn 10 Leute für das bezahlt werden, was 5 billiger tun könnten, wenn sie nur zu dritt sind und davon 2 krank sind.

- Habe keine Angst, etwas neues zu probieren. Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.